Selbsthilfe-Kontaktstelle Deggendorf

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Die Selbsthilfekontaktstelle Deggendorf fördert und berät Selbsthilfegruppen aller Art und ist Bindeglied zwischen Betroffenen, Professionellen und der Selbsthilfegruppe. In Selbsthilfegruppen schließen sich gleichbetroffene Menschen zusammen, welche durch gegenseitige Hilfe und Erfahrungsaustausch Entlastung in ihrem Leben erfahren.

Zugleich setzen sich die Selbsthilfegruppen für eine Verbesserung der gesundheitlichen und sozialen Vorsorgungssysteme ein. Als Selbsthilfekontaktstelle vernetzen und koordinieren wir die Selbsthilfegruppen innerhalb Niederbayerns, um eine Stärkung des Selbsthilfegedankens in der Region zu schaffen. Die Selbsthilfebewegung als verantwortliches und bürgerschaftliches Engagement ist in unserer Gesellschaft inzwischen nicht mehr wegzudenken.

Selbsthilfe lohnt sich immer,
weil...

  • geteiltes Leid, halbes Leid ist.
  • sie Hilfe zur Selbsthilfe ist.
  • über das mitfühlende Verständnis von Menschen in einer ähnlichen Situation das Zutrauen in die eigenen Kräfte gestärkt wird.
  • man sich in der SHG mit seiner Krankheit akzeptiert und angenommen fühlt.
  • Nichtbetroffene die Qualen einer Depression (z.B. Antriebsstörungen, gedrückte Stimmung und Schlafstörungen) nicht nachvollziehen können.
  • man besser lernt, sich mit der chronischen Krankheit zu akzeptieren.
  • man lernt, mit der Krankheit zu leben und umzugehen.
  • die breite Allgemeinheit psychisch Kranke ächtet und stigmatisiert.
  • man lernt, die Krankheit anzunehmen und mit den damit verbundenen Problemen besser umzugehen.
  • ich mich in der SHG nicht wegen meiner Krankheit zu schämen brauche.
  • in der Gesellschaft psychische Erkrankungen immer noch ein Tabu sind.
  • Krankheit einsam macht.
  • Erfahrungs- und Informationsaustausch zur schnelleren und besseren Lösung von Problemen führt.
  • man lernt, was gut tut, was hilfreich ist und was nur geldverschlingende Scharlatanerie ist.
  • man mit der großen Angst vor der Krankheit nicht allein ist.
  • in der Gruppe offen und ehrlich über Probleme gesprochen wird. (Diskretion).
  • konkrete Ratschläge zur besseren Bewältigung des Alltags und zu mehr Selbständigkeit verhelfen.
  • ein tieferes Abrutschen in die Krankheit verhindert wird und somit ärztliche Behandlungen und stationärer Aufenthalt vermieden werden.
  • ein wichtiger Beitrag zur Vorsorge erbracht wird.
  • der betroffene Ansprechpartner findet, die mit gleichen bzw. ähnlichen Problemen zu tun haben.
  • der Ansprechpartner sein fundiertes Wissen weitergeben und dadurch den Leidensweg von Betroffenen positiv beeinflussen kann.
  • die Kranken aus ihrer Isolation herauskommen.
  • sich Betroffene untereinander austauschen können.
  • Informationen (Behandlungsmethoden, Ärzte) weitergegeben werden können.
  • man Hilfe bekommt.
  • unsere Probleme in der Öffentlichkeit besser, schneller und stärker wahrgenommen werden.
  • wir zusammen stark sind und wir alle zusammen (SHGs) noch stärker sind.
  • ich Neues kennenlernen will.
  • wir uns gegenseitig Vorbilder sind, wo diese fehlen.
  • wir Halt finden.
  • sich mit Druck von unten leichtet Veränderungen durchsetzen lassen.
  • wir dadurch Kraft schöpfen können.
  • ein Einzelner wenig erreicht.
  • ich lerne mit meinen Problemen umzugehen.
  • ich lerne Hilfe anzunehmen
  • man sich nicht nur auf die Anderen verlassen soll.
  • man meistens stärker ist als man glaubt.
  • man die "man kann ja doch nichts ändern" Mentalität aufgibt.
  • das Selbstbewußtsein gestärkt wird.
  • Eigenverantwortung übernommen wird.
  • Flyer in Arzt-, Massagepraxeen, Apotheken usw. ausgelegt werden können.
  • Arztvorträge möglich sind.
  • durch Telefonberatung psychischer Beistand möglich ist.
  • Medikamentenfragen beantwortet werden können.
  • das Krankheitsbild der Öffentlichkeit besser bekannt gemacht werden kann.
  • Informationen versandt werden können und auf spezielle TV-Sendungen hingewiesen werden kann.
  • die Pressearbeit aktiviert werden kann.
  • für die SHG- und RLS-Betreuung geworben werden kann.
  • Forschungsergebnisse ausgetauscht werden können.
  • ich in der Gruppe besser erkennen kann, wer ich bin und was ich tun kann

             (Beiträge des Selbsthilfegruppengesamttreffens am 7.5.2003)

Selbsthilfekontaktstelle Deggendorf
Am Stadtpark 12  •  94469 Deggendorf  •  0991 29795540